Im Wald und auf der Heide – Pilzsaison

Ab Spätsommer sind wieder die Pilzsammler unterwegs. Nicht nur die Sammelleidenschaft packt in dieser Zeit viele, sondern auch der Appetit auf köstliche Speisen mit selbst gesammelten Pilzen aus der Natur. 

Die wohl bekanntesten Sorten sind Marone, Pfifferling und Steinpilz in jeder Pilzsaison. Maronen wachsen gerne unter Kiefern und Fichten, wobei Pfifferlinge sowie Steinpilze Laub- und Nadelwälder bevorzugen. Wichtig ist beim Sammeln, dass man Plätze wählen sollte, die nicht mit Pestiziden behandelt worden sind, wie es häufig in Parks gemacht wird, oder auch nicht an Straßen durch  die dortige Schadstoffbelasung. Ebenso wichtig ist es zu beachten, dass man nur die Pilze essen sollte, wo man sich vollkommen sicher bei der Sorte ist. Sonst kann es schnell zu Lebensmittelvergiftungen führen.

Pilze

Es ist zu empfehlen, die Pilze innerhalb 24 Stunden, nachdem sie geernet wurden, zu verzehren. Sonst verlieren sie ihr Aroma und die Vitamine. Wer bisher davon ausgegangen ist, dass Pilze durch ihre Funktion als Destruenten, nicht gesund sind, der irrt sich. Zwar haben die „Zersetzer“ kaum Nährstoffe, jedoch haben sie Gemüse in Sachen Vitamine und Mineralstoffe in nichts nachzustehen.

Wie die Pilze nach der Sammeltour dann mit Vorfreude zubereitet werden, hängt ganz von Ihnen ab. Von schmoren, trocknen, grillen bis hin zu dünsten, stehen alle Möglichkeiten offen. Es hängt lediglich meist nur von der zur Verfügung stehenden Zeit ab, für welche Zubereitungsvariante man sich entscheidet. Besonders beliebt sind herzhafte Cremesaucen mit Pilzen verfeinert. Diese kann man vielfältig zu Speisen anreichen. Als wohl bekanntestes Gericht, gilt das Jägerschnitzel mit seiner klassischen Pilzcremesauce. Ebenso passt die Sauce aber auch zu Penne. Kleiner Tipp: Wer das ganze Jahr über nicht genug von Pilzen bekommen kann, der sollte ein Teil der Pilze trocknen und anschließend ebenso trocken lagern. Somit können die Pilze das ganze Jahr über portionsweise in Saucen verarbeitet werden, bis die nächste Pilzsaison beginnt. Mit genügend Kenntnissen kann ebenso Antipasti in einer leicht süßen Würzmischung aus Pilzen gemacht werden.

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